Verletztenanhängekarte bzw. Suchdienstkarte für Verletzte/Kranke

In der Hülle der Anhängekarte für Verletzte/Erkrankte ("Verletzten-Anhängekarte") befindet sich eine Suchdienstkarte, die zusätzlich zur Anhängekarte auszufüllen ist.
Im Falle eines Transports wird das 1. Blatt (gelb) vor Abfahrt einer Führungskraft gegeben, die es der Personenauskunftsstelle zuleitet.
Das 2. Blatt (weiß mit gelbem Querbalken) wird bei der Ankunft am Zielort ggf. ergänzt oder korrigiert und dann ebenfalls der PASt zugeleitet.
Das 3. Blatt bleibt bei den Patientenunterlagen.
Spezielle Felder sind:
- Patienten-Nr.: ggf. vorbereitete Aufkleber benutzen
- Bemerkungen: z.B. zu verständigende Angehörige, Tod
- Fundort: Nachvollziehbare Abkürzung - wenn möglich
- Verbleib: Eintragen, wenn abweichend vom Transportziel
Begleitkarte

Die Begleitkarte dient der Erstregistrierung unverletzt gebliebener Betroffener einer Katastrophe oder einer größeren Schadenslage.
Unverletzte, Betroffene, Angehörige und ggf. anderweitig zum Ereignis gehörende Personen, die sich z.B. in Unverletzten-Betreuungsstellen, Evakuierungszentren oder in einem Betroffenen-Informationszentrum aufhalten, werden mit der Begleitkarte erfasst.
I.d.R. geschieht dies durch den Betreuungsdienst.
Das 1. Blatt (gelb) wird über eine Führungskraft der PASt zeitnah zugeleitet!
Das 2. Blatt (weiß mit gelbem Querbalken) verbleibt beim Aussteller und kann im Falle einer Weiterleitung an den Suchdienst geschickt werden.
Das 3. Blatt behält der/die Betroffene.
Ausweis- und Bezugskarte

Betroffene Personen, die in Notunterkünften untergebracht werden, müssen mit dieser Karte – ggf. erneut – registriert werden.
Das 1. Blatt (gelb) ist über eine Führungskraft der DRK PASt zuzuleiten, bei einer Verlegung auch das 2. Blatt (weiß mit gelbem Querbalken).
Das 3. Blatt (weiß) ist der Ausgabenachweis des Betreuungsdienstes.
Das 4. Blatt (weiß) behält der Betroffene als Ausweis und Bezugskarte (z.B. Essen) und ist bei der Entlassung abzugeben.
Meldekarte für Einsatzkräfte

Es gibt Einsätze in denen Führungskräfte anordnen, dass auch Einsatzkräfte sich zu registrieren haben.
Nichts ist schlimmer, als wenn Einsatzkräfte im Rahmen eines Groß- oder Katastropheneinsatzes zu Schaden kommen.
In so einem Fall registrieren sich alle Einsatzkräfte zu Einsatzbeginn, geben das 1. und 2. Blatt sofort ihrer Führungskraft und behalten das letzte Blatt.
Die Führungskraft leitet das 1. Blatt (gelbes Original) zeitnah an die DRK PASt und behält das 2. Blatt (weiß mit gelbem Querbalken).
Die Entlassung aus dem Einsatz erfolgt gegen Vorlage und Ergänzung des 3. Blattes - dabei wird das 2. Blatt ergänzt und anschließend der PASt zugeleitet.
Das 3. Blatt verbleibt bei der Einsatzkraft oder ihrer Einsatzformation.


